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13.
Januar 07 Ich
hatte eine Mandelentzündung und hatte vom Tierarzt "Seminarverbot"
erteilt bekommen, deshalb blieb ich mit Herrle zu Hause und
Fraule ging ohne uns nach Walddorfhäslach, wo Carmen
im Reiterstüble einen Seminarraum organisiert hatte. Nina und ihr Splash beim Shapen:
Bei Hunden, die sich nach dem Ableinen zunächst mal davon machten, um das Gelände zu erkunden oder um herumstehende Kursteilnehmer abzuschnüffeln, meinte Nina: "Lass sie, wir rufen sie nicht in die Arbeit. Sie kommen schon freiwillig zurück." Und da sich kein Mensch um sie kümmerte und sie völlig ignoriert wurden, war das auch so. Sie kamen nach kurzer Zeit zum Hundeführer zurück und dann wurde mit höherer Futterqualität - Nina hatte für solche Fälle Fischpaste aus der Tube dabei, woran die Hunde nach dem Click lecken durften - gearbeitet. Und gearbeitet haben dann auch alle, freiwillig und gern. Einige Teams beim Shapen:
Im
weiteren Verlauf des Seminars wurden nun die von den Teinehmern
gewünschten Themen behandelt. Mit jedem Hund wurde am Wunschthema
gearbeitet. Übungen bei Leinenaggressivität:
Der
Hundeführer steht schräg vor dem Hund und der Hund soll lernen,
sich auf seinen Menschen zu konzentrieren (Click+Treat in schneller
Folge) - gelingt das gut, wird mit Ablenkung durch Menschen
geübt. Man beginnt mit ganz geringer Ablenkung und steigert
diese. Der Hund soll andere ignorieren, auch dann, wenn sie
ihn locken und rumalbern und in nächster Nähe vorbei gehen.
Erst wenn das ohne Probleme geht, kommt der andere Hund ins
Spiel, der passieren soll.
Alles
in Allem hat Fraule viele nützliche Tipps bekommen und wir werden
einiges in unserer Arbeit umsetzen.
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