John Ekloef

 

       
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     AUGUST 2006

    Obedience - Seminar mit JOHN EKLÖF  im
    Hundesportzentrum Mariazell 

    JOHN EKLÖF ist in der Schwedischen Nationmalmannschaft und war schon sowohl bei der EM wie auch bei der WM äußerst erfolgreich.
    Fraule war ohne mich dort - sie sagt, sie kann so die ganze Sache relaxed angehen und viel besser aufpassen und mitschreiben und - na ja , den ganzen Tag rumliegen und warten, bis hund dann mal für 15 oder 20 Minuten drankommt, das ist ja auch nicht so toll für mich. Außerdem krieg ich sowieso bei ihrer Rückkehr umgehend erzählt, was gelaufen ist .

    Das sind JOHN und die Übersetzerin (er spricht englisch):

     Das sind so die grundsätzlichen Gedanken seines Trainings:

    1. Zeig deinem Hund, was du von ihm erwartest,
        was er tun soll.
    2. Sag ihm, dass er es tun soll.
    3. Ignoriere falsches Verhalten und lass den Hund denken
        und das richtige Verhalten finden.
    4. Ausgiebiges Loben und Spielaktivitäten zum Hundeführer
        hin (auch ganz ohne Motivationsmittel, wie Spielie oder
        Leckies möglich) bei korrektem Verhalten.
        Nur Aktivität wird belohnt.
    5. Trainier auch unter viel Ablenkung und in wechselnden
        Situationen und Gegebenheiten.

    Er sagt, er braucht keine Motivationsmittel wie Spielies oder Leckerchen. Er hat seine Motivationsmittel auch in Prüfungen dabei. Für seine Hunde sind die Motivationsmittel: Box, Hürde, Apportel und sein Verhalten und sein Spiel mit den Hunden.
    Er baut alles wie ein Spiel auf und wie mit Spielies, so spielt er mit den verschiedenen Apporteln.

    Das hört sich alles super an und Fraule hat sich vorgenommen, einiges davon auch in unserem Training zu übernehmen.
    Da ich aber nun mal Leckerchen und Spielies als Belohnung gewohnt bin, muss man mal in der Praxis sehen, was ich davon dann auch ohne meine gewohnten Belohnungen akzeptieren kann. Aber dieser "Spielgedanke" (Motivationsmittel sind die Obediencegeräte) hat schon was Faszinierendes.

    Bei der Übung der verschiedenen Positionen ( SITZ - PLATZ - STEH - GRUNDSTELLUNG MIT HOCHSCHAUEN ZUM HF) hat John dann auch ganz gemeine Versuche unternommen, die einzelnen Hunde aus den vorgegebenen Positionen zu bringen. Das hat natürlich meistens geklappt und die HF mussten dann zu ihrem Hund gehen und  ihn wieder in die richtige Position bringen.

    JOHN auf der Suche nach ablenkbaren Opfern:

     

           

             

    Und an Bobtails kommt Fraule nicht dran vorbei, ohne mir ein Foto mitzubringen:

     Dieser hübsche junge Rüde macht auch schon Obedience:

    Das Seminar war sehr interessant und beim Beobachten der übenden Teams, zu denen John jeweils Trainingstipps gab und deren Arbeit er analysierte, hat Fraule eine ganze Menge gelernt.

    Was mir direkt in der Woche danach auffiel:
    Sie war total ungeschickt! Sie hat alle möglichen Gegenstände "fallen lassen" und mich gebeten, sie für sie aufzuheben. Anfangs hab ich mich ja darüber gewundert, dass ich alles Mögliche und Unmögliche (Löffel, Schlüsselbund, Zeitung, Brief, Kochlöffel, Handschuh, Hut, Kappe, Tuch, Topflappen,...) aufheben sollte, besonders die Metallsachen mochte ich nicht so recht, aber dann hat mir das gefallen. Wir haben ein Spiel draus gemacht. - Und heute ist es so, dass, wenn ihr wirklich mal was runterfällt und sie nicht dran denkt, dass ich der "Aufheber vom Dienst" bin und sich bückt, wir fast mit den Köpfen zusammenstoßen, weil ich schon da bin!
    Selbst das Metall-Apportel hol ich inzwischen - nicht wirklich gern - aber ich tu`s.

     

 

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